Am Ende wird alles Java

Bei meinem Arbeitgeber ist seit einiger Zeit die Transformation rund um die Nutzung von künstlicher Intelligenz im Fokus - wir sind da sicherlich keine Ausnahme, sondern eher die Regel. Wir haben uns dort ein Setup überlegt, welches ganz gut funktionieren könnte. Als guter Arbeitnehmer wollte ich das natürlich gerne in einem Hobbyprojekt ausprobieren. Welches? Natürlich RankingInfo!

Dabei musste ich aber feststellen, dass Kotlin zwar kompakt ist und auch durchaus Spaß macht, aber im Vergleich zu neuen Java-Versionen gar keine großen Vorteile bietet - zumindest nicht in meinen täglichen Anwendungsfällen. Und noch eine Feststellung: Im tiefsten Inneren meines Wesens bin ich ein Java-Entwickler…

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KotlinConf 2026 und die Nebenwirkungen

Ende Mai durfte ich beruflich auf die KotlinConf 2026 nach München. Es waren zwei kurzweilige Konferenztage mit vielen guten Sessions und interessanten Menschen. Im tiefsten Inneren meines Wesens bin ich Java-Entwickler, aber da Kotlin auch eine JVM-Sprache ist und massiv von JetBrains unterstützt und gepushed wird, habe ich natürlich auch schon einige Male damit herumexperimentiert, ohne es je produktiv zu nutzen.

Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber ich muss manche Dinge - am besten direkt - ausprobieren, wenn ich einen interessanten Beitrag oder Artikel höre, sehe oder lese. Was habe ich also während der Konferenz getan: Anstatt zu schlafen, habe ich Abends mein Hobbyprojekt RankingInfo von ruby/rails auf Kotlin mit Spring-Boot portiert. Das ging erstaunlich schnell, Kotlin hat mich wirklich beeindruckt - mit seiner Einfachheit und einem ruby-ähnlichen Programmiergefühl. Neue Dinge, wie die ORM-Library Exposed für Kotlin haben dank guter Dokumentation auf Anhieb die Entwicklung beschleunigt und die Applikation schlanker gemacht als mit dem Standard Spring-Data-JPA.

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