Vorgestern kam ein Update auf Kernel 2.6.25. Ist ja an sich nichts Schlimmes, für mich leider schon: Nach dem Update verhilet sich mein WLAN genau so, wie es in vielen Artikeln über den IWL3945-Treiber beschrieben steht. Die Verbindung bricht regelmäßig zusammen, beim Suchen nach Netzwerken werden mal alle, mal keine und mal eine Teilmenge der verfügbaren Access-Points angezeigt. Super. Was macht man da? Vielleicht kann manch einer damit leben, nach dem Login 40 Sekunden lang nach seinem eigenen WLAN zu suchen, ich kann das auf jeden Fall nicht und bin zurück zum guten alten ipw3945-Treiber. Die Installation ist ja dank pacman mit Archlinux nicht schwer (Trotzdem ist hier der Link zur Wiki-Seite). Kurzes Neuladen der Module und siehe da – sogar die Indikator-LED für WLAN an meinem Thinkpad arbeitet wie sie soll. Warum habe ich vorher den anderen Treiber benutzt?
Warum Linux sich nicht verbreitet...
… ist eigentlich ganz einfach: zu viel Auswahl! Zig Distributionen, viele, viele Desktopumgebungen und für jede Aufgabe mindestens 80 verschiedene Programme. Menschen scheinen nicht mit freier Auswahl umgehen zu können. Wer etwas gut findet, muss es natürlich in die Welt tragen – wieso haben wir sonst so viele “Software X vs. Software Y”- oder “Distri U gegen Distri O”-Diskussionen. Alles außer dem, was ich selbst benutze ist schlecht. Punkt. Woran soll sich ein neuer Benutzer denn da orientieren? Vielleicht verschrecken die vielen Fanatiker, die ihre Wahl – vor allem bei den Ditributionen – quasi zur Religion erheben und alles andere als schlecht und böse abstempeln auch viele unbedarfte Nutzer. Bei mir hat das zumindest gewirkt: Jedesmal, wenn ich irgendwo gelesen habe, meine Distribution oder meine Desktopumgebung wären aus Grund A oder B schlecht und böse, habe ich über einen Wechsel nachgedacht und ihn auch öfter vorgenommen. Mist. Bin ich als einziger so beeinflussbar – ich glaube kaum…
[Mehr]Huawei E169 & Linux
Als ich meinen Eee PC eingerichtet habe, suchte ich nach einer Möglichkeit, einfach und kostengünstig unterwegs ins Internet gehen zu können. Klar, mit dem Handy per USB-Kabel war das kein Problem, aber auch nicht wirklich schön – es hängt halt immer ein Telefon am Kabel und zerstört den kompakten Charakter des Eee.
Ich habe mich für ein Huawei E169 UMTS-Modem entschieden. Das Modem ist nur wenig größer als ein gewöhnlicher USB-Stick und schmiegt sich farblich schön an meinen weißern Eee PC an. Das Modem gibt es von allen Mobilfunkbetreibern unter unterschiedlichen Namen – bei O2 heißt es z.B. “O2 SurfStick”. Auf meinem Gerät steht “eplus/base” – dort bekommt man für 25 Euro eine echte UMTS-Flatrate, die zum Jahresende auch HSDPA kann (laut Eplus).
[Mehr]Konsolidierung
Ich habe mich in den letzten Tagen wieder ins Jahr 1998 zurückversetzt: emacs, mutt, lftp, newsbeuter, elinks. Zumindest auf meinem Eee startet der X-Server nur noch zum Surfen.
Es werden immer mehr...
Mittlerweile passe ich schon auf 16 Pakete im Arch User Repository auf und strebe die Alleinherrschaft für die opensync-plugins an!
Die aktuelle Liste findet Ihr hier. Wenn Euch meine Builds gefallen, freue ich mich über Eure Stimme. Vielleicht schafft einer von meinen Builds es ja irgendwann mal ins Community-Repository…